Kurz vor dem Deutschen Lungentag am 24. September 2005 verkündet das Asthma-Transalpin-Team eine Erfolgsmeldung: Die Gruppe asthmakranker Jugendlicher ist in knapp einer Woche von Berchtesgaden bis nach Venedig geradelt. Trotz ihrer chronischen Atemwegserkrankung haben die Mädchen und Jungen 400 Wegkilometer und knapp 2.000 Höhenmeter zurückgelegt. Der Organisator der Tour Christoph Cramme sprach bei der Rückkehr von einer „außergewöhnlichen sportlichen Leistung“.
„Megageil!“ Das dachte ich mir als erstes, als ich von der Fahrrad-Tour nach Venedig gehört habe. Mit einer Gruppe von 15 asthmakranken Jugendlichen per Bike von Berchtesgaden über die Alpen fast 400 km bis nach Venedig! Allein die Idee ist schon heller Wahnsinn! Und genau deshalb hab ich sofort zugesagt!
05.09.05 - „Heute Morgen haben alle so schnell Gas gegeben wie noch nie auf der Tour. Ich glaube, alle wollten nur eins: endlich in Venedig ankommen. Heute stand die letzte Etappe auf dem Programm. Es waren ca. 60 km von San Vito zu dem Zeltplatz bei Venedig.
04.09.05 - „Morgen ist es endlich soweit. Dann heißt es zum letzten Mal aufsitzen und ab nach Venedig. 60 Kilometer haben wir heute hinter uns gebracht und 60 km liegen morgen noch einmal vor uns.
03.09.05 - Das Transalpin-Asthma-Team hat sich am Samstag eine kleine Pause in Tolmezzo/Italien gegönnt. Am Sonntag steht den 15 Jugendlichen eine weite Strecke bevor: 60 km gilt es zwischen Tolmezzo und San Vito zurück zu legen. Dann ist die Gruppe nur noch einen Tag von dem lang ersehnten Tourziel Venedig entfernt.
02.09.05 - „Wir haben es geschafft! Gestern haben wir das schwerste Stück der ganzen 400-km-Tour absolviert: den 1.357 Meter hohen Plöckenpass, über den die Grenze von Österreich nach Italien verläuft.
01.09.05 - „Der gestrige Tag hat gleich mit einer sehr schönen Etappe begonnen: Der Beginn der 55 km langen Strecke von Lienz nach Kötschach führte uns direkt an der Drau entlang. Bis nach Oberdrauburg konnten wir genau dem Flusslauf folgen, stets umgeben von vielen Bergen. Die Strecke selbst verlief sehr ebenerdig, was uns allen gelegen kam.
31.08.05 - „Was für ein Tag heute! Zum ersten Mal sind wir während der gesamten Etappe von einem Kamerateam auf einem Motorrad begleitet worden. Das war wie bei der Tour de France! Umso motivierter haben ich und die anderen 14 Jugendlichen Gas gegeben. Wir sind auf dem direkten Weg von Heiligenblut bis nach Lienz gefahren. Zumindest wollten wir das. Wie am ersten Tag haben wir uns auch gestern kurzzeitig verfahren - inzwischen sind wir das fast gewohnt. Diesmal mussten wir nur ein paar Kilometer zurück an das Nordende des Passes radeln, um von dort aus wieder den richtigen Weg einzuschlagen.
30.08.05 - „Ich kann es kaum glauben, aber inzwischen sind wir in unserem Gästehaus in Heiligenblut angekommen. Die ersten beiden Tage haben wirklich alles geboten, was einem auf einer Radtour passieren kann: Ein Reifen ist kaputt gegangen und musste geflickt werden, ein Freund ist gestürzt und hat sich etwas das Knie aufgeschürft. Und zu guter Letzt haben wir uns – trotz Karte und unseren Begleitern – verfahren! Zum Glück sind wir nicht weit in die falsche Richtung gefahren, die Tour ist so schon anstrengend genug.
Seit Montagmorgen ist er „on Tour“: Der 18-jährige Conny Rhode ist mit dem Transalpin-Asthma-Team unterwegs von Berchtesgaden nach Venedig. In sieben Tagen wollen er und seine 14 Mitstreiter die 400-km-Strecke auf dem Fahrrad zurücklegen.
Der vermutlich größten Herausforderung ihres Lebens haben sich 15 asthmakranke Mädchen und Jungen gestellt: Am Montag um 9.30 Uhr fiel in Berchtesgaden der Startschuss zur Transalpin-Asthma-Tour.
Das Kanusport trotz Asthma möglich ist, wird im HKC eindrucksvoll in der Praxis bewiesen. Hier sitzen alle, auch Marvin der an allergischen Asthma leidet, gemeinsam in einem Boot und feiern Erfolge.
Hallo! Ich würde gerne eine Beitrag zu "Aktiv trotz Asthma" leisten.
Vor gut einem Jahr wurde bei mir die Diagnose gestellt: "Mittelschweres Asthma Bronchiale".
Ich selbst bin Asthmatiker und Allergiker und unterstütze mit diesen Aktion Asthmaeinrichtungen und möchte asthma- und allergiekranke Kinder ermutigen sich für meinen Sport zu begeistern oder sich sportlich zu betätigen.
Bei der Weltklasseschwimmerin wurde im Juli des Jahres 2000 eine Hausstaubmilben-Allergie und Belastungsasthma festgestellt. Sie nahm ihre eigene Erkrankung zum Anlass, eine Stiftung für asthma- und allergiekranke Kinder zu gründen.