Die Strecke war insgesamt sehr schön zu fahren. Allerdings hatte das erste Stück ein sehr starkes Gefälle: Sieben Kilometer lang ging es steil bergab. Da musste man sich ganz schön konzentrieren und auf den Sicherheitsabstand achten, sonst kann schnell einmal etwas passieren. Dann lag der Iselsberg vor uns: Das war schon gewaltig. Der Pass war nur 4 km lang, aber 310 Höhenmeter hoch. Insgesamt haben wir knapp eine dreiviertel Stunde gebraucht, bis die ganze Gruppe die Etappe geschafft hatte. Ich habe mir meine Luft gut aufgeteilt. Habe genau Acht gegeben, wann ich in die Pedale trete und wann ich wieder etwas langsamer fahre. Am meisten habe ich mich darüber gefreut, dass ich kein einziges Mal mein Notfallspray oder andere zusätzliche Medikamente gebraucht habe! Ich habe nur, wie gewohnt, morgens und abends mein Asthmamedikament inhaliert.
Jetzt macht sich auch zum ersten Mal Muskelkater bemerkbar. Die Beine und Arme schmerzen abends ganz schön. Zum Glück haben wir so viele Trainingstouren absolviert, sonst wäre es sicherlich noch schlimmer. Hier auf dem Zeltplatz in Lienz gibt es einen klasse Badesee. Ich glaube, da werde ich nachher mal mit den anderen rein springen. So eine Abkühlung ist jetzt genau das Richtige.“
Mehr Informationen zu Lienz finden Sie hier:
www.lienz.at/
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