Gut geschlafen, keine Asthmabeschwerden dank optimaler Therapie und auf dem Weg ins Büro läuft im Radio „Gute-Laune-Musik“. Der Tag hätte gar nicht besser anfangen können. Da geht einem der Job gleich viel leichter von der Hand und das Konzept ist in null Komma nichts geschrieben. Jeder hat das schon mal bei seiner täglichen Arbeit erlebt. Kanadische Forscher haben nun in einer Studie einen Zusammenhang zwischen der Stimmung und der Arbeitsfähigkeit zeigen können.
Kreativ durch Stimmungshoch
Die Studienteilnehmer wurden durch fröhliche oder traurige Musik in gehobene bzw. gedämpfte Stimmung versetzt. Dabei griffen die Wissenschaftler auf Bachs „Brandenburgische Konzerte“ für gute Laune und Sergej Prokofjews Musik zum Film „Alexander Newski“ für traurige Stimmung zurück. Eine neutrale Stimmung wurde nach Aussage der Forscher durch Lektüre von geographischen Fakten zu Kanada hervorgerufen. Anschließend mussten die Versuchsteilnehmer jeweils einen Sprachtest, bei dem es auf kreatives Verknüpfen von Wörtern ankam, und einen räumlich-visuellen Test absolvieren, für den ein Zielpunkt in der Mitte eines Bildschirms verfolgt werden musste, während am Bildschirmrand Störsignale eingeblendet wurden.
Während sich zwischen den Probanden in neutraler oder schlechter Laune keine Unterschiede zeigten, schlossen gut gelaunte Teilnehmer den Test zur Kreativität besser ab, blieben bei der räumlich-visuellen Aufgabe jedoch zurück. Die Wissenschaftler erklären dieses Ergebnis damit, dass die gehobene Stimmung die Bereitschaft erhöhe, auch Informationen jenseits des augenblicklichen Blickfeldes aufzunehmen. Gut gelaunte Teilnehmer konnten deshalb ungewöhnliche und besonders einfallsreiche Wortverknüpfungen finden. Ihre Offenheit führte jedoch im räumlich-visuellen Test dazu, dass sie sich von den Störsignalen leichter ablenken ließen.
Kreative Aufgaben im Beruf kann man scheinbar am besten lösen, wenn man guter Laune ist, so das Fazit der Forscher.
Lassen Sie sich die gute Laune nicht verderben
Ihre gute Laune sollten sich Asthmatiker nicht durch die Erkrankung verderben lassen. Der medizinische Fortschritt macht es heute möglich, dass die Betroffenen trotz ihrer Erkrankung ein weitgehend normales Leben ohne Einschränkungen führen können. Symptome wie nächtliches Aufwachen oder Atemnot müssen nicht hingenommen werden, denn sie deuten auf ein schlecht kontrolliertes Asthma hin. Ob Sie Ihr Asthma im Griff haben oder nicht, zeigt Ihnen der Asthmakontrolltest.
(jg/BSMO)
Quelle: Nach Informationen von Wissenschaft.de und PNAS, 2007
Oktober 2007
Bild-Quelle: istockphoto.com, © Simon Rea