Beruf

Stress und Asthma

Stress und Asthma – das ist eine doppelt ungesunde Kombination. Etwa 20-35% der asthmatischen Patienten erleben eine Verschlimmerung ihrer Symptome durch Stress. Hier erfahren Sie einige Tipps, wie man Stress vermeiden kann.

Stress


Viele Menschen leiden unter Stress, meist ausgelöst durch den Beruf. Aber auch familiäre Belastungen können zu emotionalem Stress führen. Patienten wissen, dass Belastungen sie krank machen und die Ursache für viele ihrer Erkrankungen sind. Gerade für Menschen mit Asthma ist es daher wichtig, sich zu entspannen. Mit einer optimalen medikamentösen Therapie haben die meisten Betroffenen ihre Erkrankung zwar im Griff, aber Stress und Unzufriedenheit können sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirken. Verschiedene Methoden – von Sport bis Entspannungstechniken – können helfen, den Stress abzubauen.

Sport hilft beim Stressabbau
Asthma und Sport sind kein Widerspruch. Sport und körperliche Bewegung sind wichtig für Wohlbefinden und seelisches Gleichgewicht. Und bei Beachtung einiger weniger Vorsichtsmaßnahmen können Asthmatiker genauso aktiv sein wie Menschen ohne Atemwegserkrankung. Grundsätzlich können Asthma-Patienten beinahe jede Sportart ausüben, die ihnen Spaß macht. Ausdauersportarten, die speziell kürzere oder mittlere Ausdauerbelastungen trainieren, werden bei Asthma besonders empfohlen.

Yoga, Autogenes Training und Co.
Entspannungstechniken bauen Stress ab, verbessern die Lebensqualität und erleichtern den Umgang mit Asthma. Ob sie auch direkt die Funktion der Atmungsorgane verbessern oder ob ihr positiver Einfluss indirekt über eine Steigerung des Wohlbefindens der Patienten zustande kommt, konnte bisher wissenschaftlich noch nicht geklärt werden. Bei Asthma haben sich folgende Entspannungstechniken besonders bewährt: "Autogenes Training" und "Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson". Beide Techniken werden zumeist in speziellen Kursen erlernt. Wichtig für ihre Wirksamkeit ist jedoch, dass sie regelmäßig geübt und von den Patienten selbstständig praktiziert werden. Weitere Entspannungstechniken, die bei Asthma Anwendung finden, sind unter anderem Yoga, Qi Gong, Hypnose und Biofeedback.

Feelness - Lebe Dein bestes Leben
Eine neue Strategie zur Stressbewältigung stellt Feelness dar. „Feelness wird ein ebenso großer Trend wie Fitness und Wellness“, glauben Elke Schwarz und Gerhard Bittner, die Erfinder. An der Entwicklung der Methode waren Wissenschaftler, Ärzte und Trainer beteiligt. Ziel von Feelness ist es, sich auf Dauer und im Alltag besser zu fühlen, sich weniger zu ärgern und ärgern zu lassen, Belastungen einfacher wegzustecken, negative Dinge schneller als bisher abzuhaken, von unangenehmen Gedanken leicht abschalten zu können, das Leben leichter zu nehmen, selbstbewusster und freier zu sein, mehr aktiv zu genießen und sich im Leben noch wohler zu fühlen und dadurch natürlich länger gesund zu leben. Die Methode soll helfen, die innere Einstellung nachhaltig zu verändern. So lernen die Teilnehmer, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren: „Ich mache mir immer wieder bewusst, was alles gut gelaufen ist“. Etwa ein bis zwei Monate braucht es, bis die Methode Wirkung zeigt.

Dem gestressten Zeitgenossen stehen also verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, aktiven Stressabbau zu betreiben. Welche Methode für Sie am besten geeignet ist, müssen Sie selbst herausfinden.

Quelle: Nach Informationen von www.feelness.eu und dem Handelsblatt

Oktober 2007

Bild-Quelle: istockphoto.com, © Gabriela Trojanowska



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Samstag, 31. Juli 2010

Medizinischer Beirat - Ihr Experte Herr Dr. Michael Barczok


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