Massage – Im Griff der Entspannung
Täglich sind wir Stress ausgesetzt – im Beruf, in der Familie oder sogar in der Freizeit. Auch bei Asthmatikern kann sich das schädlich auf die Gesundheit auswirken. So kommt es bei etwa jedem dritten Asthmapatienten zu einer Verschlimmerung der Symptome durch Stress. Was kann man tun? Neben einer individuell abgestimmten medikamentösen Dauertherapie, die ein nahezu beschwerdefreies Leben trotz Asthma ermöglicht, sollten gerade Patienten mit Asthma Stress abbauen. Dazu bieten sich beispielsweise Massagen an. Ob Exoten wie Shiatsu oder Hot-Stone oder die klassische Massage beim Physiotherapeuten – knetende, reibende und streichende Berührungen sind eine Wohltat für Körper und Geist. Auch zu Hause kann man sich gut mal vom Partner massieren lassen oder selbst Hand anlegen.
Die Wirkungen sind vielfältig
So vielfältig wie die einzelnen Massage-Konzepte ist auch deren Wirkung. In erster Linie steigern sie die Durchblutung der massierten Muskeln, lösen Verspannungen und lindern Schmerzen. Die damit einhergehende körperliche Entspannung steigert auch das psychische Wohlempfinden. Insbesondere stressbedingtes Asthma kann auf diese Weise reduziert werden.
Auf die Technik kommt es an
Reiben, klopfen, kneten – während einer Massage wendet der Masseur eine Vielzahl von unterschiedlichen Techniken an. Dadurch wird die Muskulatur auf ganz unterschiedliche Weise stimuliert.
Hot-Stone-Massage: Der steinige Weg zur Entspannung
Bei dieser Form der Massage arbeitet der Masseur mit heißen, glatten Basaltsteinen und Heilkräuterölen. Die wohltuend heißen Steine werden dabei auf die Energiezentren des Körpers gelegt, genauer gesagt auf Stirn, Bauch, Rücken, Füße und Hände. Dadurch werden die Durchblutung angeregt, die Entschlackung gefördert und die Muskulatur entspannt. Nach dieser Erwärmungsphase werden die Steine nacheinander massierend, also kreisend und streichend, wieder vom Körper entfernt. Eine besondere Variante ist die LaStone-Massage. Hier kommen auch kalte Steine zum Einsatz, die den Kreislauf anregen. Bei Verhärtungen wenden die LaStone-Therapeuten eine spezielle Klopftechnik an, bei der ein Stein auf die zu massierende Stelle gelegt und mit einem zweiten Stein darauf geklopft wird. So entstehen Schwingungen, mit denen hartnäckige Verspannungen und Muskelschmerzen gelindert werden können.
Auch zu Hause auf Tuchfühlung gehen
Man muss nicht unbedingt einen Therapeuten aufsuchen. Auch im Alltag kann jeder die heilsame Wirkung von Berührungen nutzen, ob allein oder mit einer Person seines Vertrauens. Voraussetzung ist eine entspannte Atmosphäre in einem ruhigen, warmen Raum. Die Bewegungen können intuitiv ausgeführt werden. Wirksam ist alles, was beruhigt und die Muskeln lockert, beispielsweise Streicheln, Kraulen, Massieren, leichtes Klopfen und kreisende Bewegungen. Die Berührungen sollten weder zu stark noch zu schwach sein. Bestimmte Körperregionen sind besonders empfänglich für Berührungen, etwa der Bauchraum, der Nacken oder die Hand- und Fußinnenflächen. Werden diese Regionen massiert, breitet sich die wohltuende Wirkung schnell auf den gesamten Körper aus.
(vj/BSMO)
Quellen: Nach Informationen von LaStone und BSMO Redaktion
Oktober 2007
Bild-Quelle: gettyimages.com, © Alix Minde