Nur eine Flugstunde entfernt
Irland liegt quasi vor unserer Haustür: Mit dem Flieger ist man in einer Stunde von Frankfurt aus in Dublin. Vieles erscheint vertraut, aber andere Dinge sind doch fast exotisch. In Südirland wachsen Palmen und die zweite offizielle Landessprache, Irisch, klingt in deutschen Ohren wie Kauderwelsch. Aber die Herzlichkeit der Iren lässt einen schnell Hilfe finden, zum Beispiel bei der Suche nach dem richtigen Weg. Für die Gesundheit bedeutet ein so kurzer Flug nur Vorteile: Kein Jetlag, kein stundenlanges Sitzen auf engen Plätzen und keine Zeitumstellung. Bei der Anreise per Schiff kommt obendrein ein wenig Kreuzfahrtfeeling auf. Für Irland sind keine außergewöhnlichen Impfungen notwendig.
Ideal für Kinder und stets ein frischer Wind
Familien mit Kindern werden sich in Irland willkommen fühlen. Die Iren sind ein junges und kinderreiches Volk. Über die Hälfte ist jünger als 30. Das Wetter wechselt schneller als in Großbritannien, Sonne und Regen können rasch aufeinander folgen. Die Durchschnittstemperaturen liegen auch im Hochsommer um die 20°C. Die besten Reisezeiten sind der Frühsommer (April bis Juni) und der Herbst (September und Oktober). In diesen Monaten ist das Wetter recht stabil und freundlich. Aber auf Regen muss man trotzdem immer gefasst sein.
Grüne Landschaft und viel Kultur
Irland ist bekannt für seine grünen Wiesen. Bis zu 40 verschiedenen Grünschattierungen will der Ire kennen. Dank des sanften Klimas, das vom Golfstrom beeinflusst wird, leuchtet die Landschaft aber auch in anderen Farben: Vielerorts beherrschen Hecken aus Ginster, Fuchsien und Rhododendren das Landschaftsbild, gemeinsam mit aufgeschichteten Mauern aus Feldsteinen.
Zerklüftete Gebirgsketten und in Hügelketten eingebettete Hochmoore laden zum Wandern ein. Uralte Burg- und Klosterruinen im ganzen Land, viele von ihnen liebevoll restauriert und gepflegt, bieten Gelegenheit, seinen Hunger nach kulturellem Ausgleich zu stillen.
„Ob Naturkind oder Kulturmensch - In Irland ist für jeden etwas dabei.“
Der Südwesten Irlands gerät fast regelmäßig unter den Einfluss von Sommerhochs, dort ist die Vegetation fast schon mediterran und das Klima noch ein wenig milder als im Nordosten. Palmen gedeihen dort gut und blühende Rosen im Dezember sind keine Seltenheit.
Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel
Bei den Unterkunftsmöglichkeiten ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei, vom hochherrschaftlichen Schloss bis zum einfachen Fremdenzimmer in der Dorfschenke. Privatleute bieten vielerorts so genannte „Bed and Breakfast“-Gelegenheiten an, dabei ist ein gut bürgerliches irisches Frühstück mit gebratenem Speck, Würstchen und Cornflakes inklusive. Zudem gibt es Familienanschluss gratis.
Mit Allergikern auf Reisen
Asthmatiker sollten vorher unbedingt mit ihrem Arzt sprechen und sich ausreichend mit Asthmamedikamenten eindecken, bevor sie auf die grüne Insel fahren.
Das Asthmaspray sollte im Handgepäck verstaut werden, damit bei Verzögerungen in der Gepäckausgabe oder bei Verlust von Gepäck zumindest die Medikamente griffbereit sind.
Wer sicher gehen will, kann sich vorab erkundigen, ob die geplante Unterkunft für Allergiker geeignet ist. Ferien auf dem Bauernhof sind für Allergiker übrigens nie eine gute Idee, auch nicht in Irland.
„Das Asthmaspray griffbereit im Handgepäck verstauen.“
Manche Hotels bieten spezielle „Allergikerzimmer“ an und man kann auch selbst milbenhemmende Bettwäsche mitnehmen.
(sk/bsmo)
Hilfreiche Links:
Touristeninformation Irland:
http://www.discoverireland.com/de
Pollenflugvorhersage für Irland:
http://www.irishhealth.com/pollen_cnt.html
Wettervorhersage für Irland:
http://www.met.ie/
Quellen:
Nach Informationen von www.irishhealth.com, www.geo.de und www.discoverireland.com/de/
Bild-Quelle:
istockphoto.com @ S. Greg Panosian
Juli 2008