Sport

Schlittschuhlaufen: Ausdauersport für die ganze Familie

Der Winter hält nun spürbar auch in Deutschland Einzug. Trotzdem heißt es bewegt bleiben – um der Gesundheit Willen. Das gilt natürlich auch für Asthmatiker. Beispielsweise das Eislaufen ist eine geeignete Sportart, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistert.

Ausdauersport Schlittschuhlaufen

Ob nun kunstvoll Pirouetten drehend, sanft gleitend die Schönheit der Natur oder die Skyline der Großstadt im Blick – Eislaufen macht Laune und hält den Körper fit. Vor allem deshalb ist die traditionsreiche Sportart heute sogar mehr denn je angesagt. Auch für Asthmatiker bietet sie viele Vorteile.

Gut dosierbares Ausdauertraining für die Atemwege
Eislaufen ist eine Sportart mit mäßiger Belastungsintensität, die, regelmäßig betrieben, die Atemmuskulatur sanft trainiert und kräftigt. So lassen sich Atemtiefe und Ausdauer erhöhen, ohne dass die Gefahr eines Anstrengungsasthmas besteht. Wichtig ist auch, dass man die Belastung je nach individuellen Voraussetzungen gut dosieren kann. Schnelligkeit und Koordination werden verbessert und das Herz-Kreislauf-System angeregt. Der moderate Kalorienverbrauch beim Eislaufen sorgt bei regelmäßigem Training und gesunder Ernährung obendrein auch dafür, dass besonders viele Pfunde purzeln.

„Eislaufen ist eine Sportart mit mäßiger Belastungsintensität, die die Atemmuskulatur sanft trainiert und kräftigt.“

Ein Familienvergnügen schlechthin
Ein besonderer Vorteil aber ist, dass der Kufensport vor allem auch Kinder begeistert. Schließlich soll und muss ein asthmakrankes Kind regelmäßig Sport treiben, sonst lernt es bestimmte Bewegungsabläufe nicht und bleibt in Sachen Belastbarkeit immer weiter hinter seinen Altersgenossen zurück. Damit verschlimmert sich letztlich nicht nur das Asthma, sondern auch das Selbstbewusstsein leidet. Schlittschuhlaufen bietet optimale Voraussetzungen, die Koordination und Belastbarkeit zu steigern und vermag so manchen kleinen Bewegungsmuffel aus der Reserve und an die frische Luft zu locken. Warum also nicht sonntags öfter mal mit der Familie rein in die Schlittschuhe und rauf aufs Eis? Möglichkeiten zum Eislaufen bieten sich viele - ganz nach persönlichem Geschmack.

Trendige Eisbahnen mit Ambiente oder doch lieber Natur pur?
Mussten die Eissportfreunde früher noch auf winterliche Temperaturen hoffen, kann dem Vergnügen längst schon künstlich der Weg bereitet werden. In den Ballungszentren halten ganzjährig Eissporthallen ihre Pforten geöffnet. Zu den größten Attraktionen zählen jedoch zweifelsfrei die Freilufteisbahnen im Innenstadt-Bereich vieler Großstädte.

Alljährlich von November bis Januar zieht beispielsweise der Münchner Eiszauber am Stachus viele Liebhaber des Kufensports an. Mitten in Münchens historischer Altstadt kann man hier nach schönen Klängen seine Runden drehen. Auch Berlin und Köln bieten mit künstlichen Eisbahnen am Potsdamer Platz (Winterwelt am Potsdamer Platz) und in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom (Kölner Eiszauber) in den Wochen um den Jahreswechsel ein atemberaubendes Ambiente. Wem der Trubel hier zu groß ist, der kann die Ruhe und die Schönheit des Winters ganz in der Natur draußen auf dem See genießen.

„Zu den größten Attraktionen zählen die Freilufteisbahnen im Innenstadt-Bereich vieler Großstädte.“

Die richtige Ausrüstung ist wichtig
Wer sich aufs Eis begibt, sollte aber auch vorsichtig und vor allem gut ausgerüstet sein. Zum Equipment gehören Schlittschuhstiefel, die gut passen, dem Fuß genügend Stabilität und dabei trotzdem Tragekomfort bieten. Die an den Kufen eingebrachten Zacken dürfen nicht verrostet oder sonst irgendwie beschädigt sein, sonst leidet die (Stand)-Sicherheit. Und schließlich sorgt leichte Kleidung, die Bewegungsfreiheit ermöglicht und Wind und Kälte abweist, für ein erkältungsfreies Wintervergnügen.

Medikamente nicht vergessen!
Die beste Gewähr für ein ungetrübtes Sportvergnügen bietet eine gute medikamentöse Einstellung Ihres Asthmas. Damit können Ihnen winterlichen Reize wie Kälte und die körperliche Belastung nicht so schnell etwas anhaben.
(cu/BSMO)

Quelle:
Nach Informationen von Deutsches Grünes Kreuz, www.pina-infoline.de und des Union Eis- und Rollsportclubs Eisenstadt/Österreich



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Samstag, 31. Juli 2010

Medizinischer Beirat - Ihr Experte Herr Dr. Michael Barczok


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