Das können Sie für sich tun

Klimatherapie

Der Aufenthalt am Meer oder im Hochgebirge tut Asthmatikern gut. Die Veränderungen des Klimas werden im Sinne einer Klimatherapie therapeutisch genutzt. Bei der Klimatherapie wird den Patienten ein Klimawechsel empfohlen.

 Leerer Strand

Luftveränderung mit starker Wirkung


Der Aufenthalt am Meer oder im Hochgebirge tut Asthmatikern gut. Die Veränderungen des Klimas werden im Sinne einer Klimatherapie therapeutisch genutzt.

Bei der Klimatherapie wird den Patienten ein Klimawechsel empfohlen. Die Patienten müssen sich an Veränderungen der Temperatur, der Luftzusammensetzung, der Sonneneinstrahlung sowie der Windverhältnisse oder andere Höhenlagen gewöhnen. Das kann positive Auswirkungen auf den Körper haben, indem z.B. das Immunsystem gestärkt wird. Häufig kommen bei Klimakuren physiotherapeutische und andere Verfahren hinzu.

Die Auseinandersetzung mit dem veränderten Klima kann auf verschiedenen Wegen geschehen:

Asthma Terrainkur Bei dieser Form der Klimatherapie werden körperliches Training und klimatische Bedingungen, z.B. milde Kältereize, zusammengeführt.
Asthma Heliotherapie Kranke Hautabschnitte oder auch der komplette Körper werden der Sonne ausgesetzt.
Asthma Frischluft-Liegetherapie Die Patienten liegen und werden dabei einer kühleren Temperatur ausgesetzt, z.B. bei geöffnetem Fenster oder auf der Terrasse.
   

Es werden drei verschiedene Klimatypen unterschieden:

  • Meeresklima
  • Mittelgebirgsklima (in Höhen zwischen 500 und 1.200 m)
  • Hochgebirgsklima (in Höhen ab 1.200 m)

In Deutschland sind das Mittelgebirgs- und das Meeresklima am weitesten verbreitet.

Das Meeresklima bietet, vor allem an der Nordsee, einen hohen Salzgehalt. Zudem ist die Luft sauber und die Allergenkonzentration gering – ein Aspekt, der besonders für Menschen mit einem allergischen Asthma wichtig ist. Durch die Inhalation der Luft, die außerdem reich an Jod ist, können die Atemwege von Asthmatikern entlastet werden.

Das Mittelgebirgsklima hat eine besonders schonende Wirkung. Geringere Temperaturschwankungen, wenig starker Wind oder hohe Luftfeuchte tragen dazu bei.

Das an Reizen reichere Hochgebirgsklima bietet hohe Sonneneinstrahlung und eine an Allergenen ärmere Luft. Die durch das Hochgebirgsklima verursachten körperlichen Veränderungen führen z.B. zu einer besseren Durchblutung der Atemwege.

Quellen:
Deutsches Grünes Kreuz:
www.dgk.de/web/dgk_content/de/klimatherapie.htm

Österreichisches Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit: Klimatherapie in Österreich, Broschüre zu den Potentialen der Klimatherapie in Österreich

www.baederkalender.de
Broschüre: Die deutschen Kurorte und ihre natürlichen Heilmittel


Oktober 2007

Bild-Quelle: istockphoto.com, © Slawomir Jastrzebski



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Samstag, 31. Juli 2010

Medizinischer Beirat - Ihr Experte Herr Dr. Michael Barczok


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