Basis der Dauertherapie ist demnach – mit Ausnahme des intermittierenden, nur zeitweise auftretenden Asthmas – die Behandlung mit inhalativen Kortison-Präparaten, wobei die Dosierung mit zunehmendem Schweregrad steigt. Ab dem mittelgradigen Asthma wird in der Regel zudem ein langwirksames Beta2Sympathomimetikum eingesetzt. Die beiden Wirkstoffe können nacheinander inhaliert werden, es stehen jedoch auch leichter anzuwendende Kombinationspräparate zur Verfügung.
Die übrigen Therapiemöglichkeiten kommen überwiegend zusätzlich bei unzureichender Wirksamkeit und/oder alternativ bei unzureichender Verträglichkeit zum Einsatz. Auch bei Patienten, bei denen die Inhalation nicht möglich ist, können Alternativpräparate angezeigt sein.
Während bei den Schweregraden I-III die GINA-Kriterien der Asthma-Kontrolle angestrebt werden sollten, besteht beim Schwergrad IV das Ziel der Therapie eher darin, im Einzelfall möglichst wenig Symptome und eine möglichst gute Lungenfunktion zu erreichen.









