Chronische Bronchitis und Lungenemphysem

In Verbindung mit COPD werden regelmäßig auch die Begriffe „chronische Bronchitis“ und „Emphysem“ genannt, so dass diese Begriffe hier kurz erklärt werden sollen:

  • Im Gegensatz zu einer akuten Bronchitis (= Erkältungshusten), der meist nach 1 bis 2 Wochen vorüber ist, hält der Husten bei der chronischen Bronchitis in zwei aufeinanderfolgenden Jahren für mindestens 3 Monate an.
  • Tritt dabei eine Verengung der Bronchien auf, spricht man von einer „chronisch obstruktiven Bronchitis“. Eine COPD ist letztlich eine solche chronisch obstruktive Bronchitis.

Das Lungenemphysem kann Folge einer COPD sein: Die geschädigte Lunge kann die Luft nicht mehr ausreichend ausatmen und Luft bleibt in der Lunge zurück. Zugleich wird mit dem nächsten Atemzug weitere Luft in die Lunge gezogen, denn der Körper braucht Sauerstoff. Kurz: Es wird mehr Luft ein- als ausgeatmet. Die Lunge überbläht, die Lungenbläschen werden zu großen, schlaffen Blasen, die kaum noch Sauerstoff an das Blut abgeben können, und die Atemfläche nimmt ab. Schließlich kommt es bei der kleinsten Belastung zur Atemnot.

Abbildung: Lungenbläschen


November 2011

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