Husten und Atemnot

Die Bronchien bestehen aus einer ringförmigen Muskelschicht, die innen mit einer dünnen Schleimhaut (der Mukosa) ausgekleidet ist.

Diese Muskelzellen können den Durchmesser der Bronchien verkleinern oder vergrößern – dies ist zum Beispiel wichtig, wenn durch Husten Fremdkörper aus den Bronchien entfernt werden sollen.

Aufgabe der Mukosa ist, mit ihren Flimmerhärchen und der Schleimproduktion dafür zu sorgen, dass mit der Luft eingeatmete Schmutzpartikel wieder aus den Bronchien in Richtung Mund heraustransportiert werden.

Abbildung: Gesunder Bronchus

Durch eine Entzündung verengen sich die Bronchien:

  1. Durch die Entzündung produzieren die Bronchien mehr Schleim. Dieser Schleim ist zäh und kann nur durch Husten entfernt werden. Hält die Entzündung über längere Zeit an, entsteht so viel Schleim, dass dieser die Atemwege verstopfen kann.
  2. Gleichzeitig lässt die anhaltende Entzündung die Schleimhäute anschwellen – der Platz in den Bronchien wird so noch etwas enger.
  3. Schließlich verkrampfen sich die Muskeln der Bronchien und erschweren das Atmen noch zusätzlich. Die Entzündung ist bereits im frühen Stadium der COPD vorhanden. Die resultierende Verengung der Bronchien erschwert die Atmung. Bleibt die Entzündung bestehen, schreitet die Erkrankung immer weiter fort. Es entsteht Atemnot – anfangs nur bei Anstrengung, später auch in Ruhe.
Abbildung: verengter Bronchus


November 2011

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