In der Luft, die wir atmen, befinden sich neben Sauerstoff auch verschiedene andere Stoffe wie z. B. Staub, Rauch, Dämpfe, Gase, Pollen, manchmal auch Bakterien und Viren. Der Organismus möchte verhindern, dass diese Schadstoffe in den Körper gelangen, und hat ein Selbstreinigungssystem entwickelt, an dem die Nase und vor allem die Bronchien maßgeblich beteiligt sind:
Die Nase wärmt die Luft an, reinigt sie grob, befeuchtet sie und bereitet sie so für die Bronchien vor. Die Wände der Bronchien sind – vergleichbar dem Mund und der Nase – mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Die Schleimhaut produziert Schleim, an dem sich die Partikel festsetzen, die nicht bereits in der Nase ausgefiltert wurden. Auf der Schleimhaut befinden sich kleine Flimmerhärchen, mit deren Hilfe der Schleim mitsamt den Partikeln fortlaufend nach oben aus der Lunge heraus befördert wird. Der abtransportierte Schleim wird schließlich verschluckt. Dies geschieht fortlaufend, Husten ist dazu nicht erforderlich.
November 2011
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