Sind die Auslöser des Asthmas bekannt, können einige effektive und zum Teil leicht durchzuführende Maßnahmen von großem Nutzen sein.
In vielen Fällen wird Asthma durch so genannte Allergene verursacht, die auch Asthmaanfälle auslösen können. Sind die Allergene bekannt, kann der Betroffene versuchen, den Kontakt mit ihnen zu minimieren bzw. zu meiden (Allergenkarenz).
Einige allgemeine Maßnahmen sind:
Um den Kontakt mit Milben bzw. ihren Exkrementen so gering wie möglich zu halten, sind z.B. folgende Maßnahmen angebracht: (Erfahrungen aus der Selbsthilfeberatung)
Liegt dem Asthma eine Allergie gegen Tierhaare oder Federn zugrunde, sollte der Umgang mit den Tieren unterbleiben. Auch wenn es schwer fällt: Im Interesse ihrer Gesundheit sollten Betroffene Haustiere, auf die sie allergisch reagieren, abschaffen. Ihren Nutzen bei allergischem Asthma haben noch weitere Maßnahmen wie:
Bei erhöhter Schadstoffbelastung der Luft, z.B. mit Ozon, ist es für Asthmatiker ratsam, auf unnötige körperliche Aktivität im Freien zu verzichten. Nicht rauchen und die Nähe von Rauchern sowie verrauchte Luft zu meiden, sind weitere effektive Schritte. Des Weiteren sollte das Einatmen von Staub oder anderen Reizen wie Haarspray oder Rauch (Feuer) verhindert werden. Ebenso können Erkältungen oder kalte Luft zu einer Verschlechterung des Asthmas beitragen.
August 2010
Quellen:
Global Strategy for Asthma Management and Prevention. Global Initiative for Asthma (GINA), 2007. Available from www.ginasthma.org. Date last updated 2009
Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie, Asthma, 2. Auflage. 2009 [cited: 07/2010]. Available from: http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/asthma
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