Was passiert beim Atmen? Das Einatmen ist ein aktiver Vorgang. Dabei ist das Zusammenspiel vieler Muskeln notwendig, die wichtigsten sind as Zwerchfell, das sich senkt und Muskeln zwischen den Rippen, die den Brustkorb erweitern.
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Funktionsweise der AtmungWährend bei der Einatmung verschiedene Muskeln, einschließlich des Zwerchfells, aktiviert werden, ist die Ausatmung ein rein passiver Vorgang. |
Dass wir atmen, bemerken wir nicht. Erst bei großer Anstrengung oder bei Atemnot wird uns die Atmung bewusst. Das Atemzentrum im Gehirn steuert die Atmung je nach Sauerstoffbedarf des Körpers. Es wird dabei durch bestimmte Rezeptoren unterstützt. Einige messen den Sauerstoff- bzw. Kohlendioxidgehalt im Blut, andere befinden sich in den Lungenbläschen und geben Auskunft über den Dehnungszustand der Lunge.
Das Einatmen ist ein aktiver Vorgang, d.h. es erfordert die Beteiligung von Muskulatur. Dabei ist das Zusammenspiel vieler Muskeln notwendig, die wichtigsten sind:
Das Ausatmen verläuft dagegen normalerweise passiv. Das Zwerchfell entspannt sich, der Brustkorb verkleinert sich durch das Ausströmen der Luft.
Bei verstärkter Atmung wird die so genannte Atemhilfsmuskulatur aktiv:
ermöglichen, dass mehr Luft eingeatmet werden kann.
Die Atemhilfsmuskulatur kann durch eine Körperhaltung, bei der der Schultergürtel fixiert wird, optimal wirken. Hierzu werden beispielsweise die Arme am Tisch abgestützt und der Oberkörper nach vorne gebeugt.
Die Ausatmung kann durch den Einsatz der Bauchmuskulatur verstärkt werden.
Quelle:
Adolf Faller: Der Körper des Menschen: Einführung in Bau und Funktion. 11. Auflage, Thieme Verlag, 1988
Oktober 2007
Bild-Quelle: istockphoto.com, © eva serrabassa