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ich nehme seit 3 Wochen Relvar 18422. ich habe subjektiv das Gefühl, dass sich meine Atmung darunter verschlechtert hat . Ich bin kurzatmiger als vorher. Vielen Dank für eine Antwort. 23.06.2015

Hallo, sie schreiben nichts darüber, was sie vorher genommen haben. Relvar wirkt über 24 Stunden sehr gleichmäßig und wird deshalb vor allem gleich nach Inhalation manchmal als schwächer wirksam erlebt als beispielsweise Medikamente, die Formoterol enthalten. Auf alle Fälle sollten Sie das Medikament jetzt weiter nehmen, gegebenenfalls öfter ihren Bedarfsspray verwenden und schnellstmöglich die Fortsetzung der Therapie mit dem behandelnden Arzt besprechen, der ihnen das Medikament verordnet hat. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Lieber Herr Dr. Barczok, ich leide unter allergischem Asthma, bzw. die Atembeschwerden kommen immer in der Gräserpollensaison, allerdings immer erst mitteEnde Juni. Nachts kann ich super durchschlafen und die Beschwerden beginnen immer erst beim aufstehen, sind nur tagsüber, das sich die Bronchien verengen, ich schlecht atme und ich einen Druck auf die Bronchien bekomme. Ich benutze dann nur das Salbutamol-Spray ein homöopathisches Medikament. Damit komme ich bisher auch gut zurecht. Ist es sinnvoll zusätzlich noch Cortison zu nehmen oder wenn ich das mit dem Salbutamol gut hinbekomme, ist das auch ausreichend und ich behalte keine bleibenden Schäden ? Herzlichen Dank und liebe Grüße 22.06.2015

Hallo, vielen Dank für Ihre Frage, die bestimmt auch die Probleme vieler anderer Menschen mit der Pollenzeit treffen. Sie beschreiben sehr schön den Verlauf von Asthma Beschwerden bei Pollenallergikern. Es beginnt immer mit kleinen Beschwerden, die sich langsam immer mehr aufbauen und schließlich den Einsatz von bronchienerweiterndes Medikamenten erforderlich machen. Das Problem dabei ist, dass Salbutamol nur ein bronchienerweiterndes Medikament ist, gegen die eigentlichen Abläufe der Erkrankung aber nichts unternimmt. Das ist so ähnlich wie wenn man bei Fieber fiebersenkende Medikamente nehmen würde, gegen die eigentliche Ursache beispielsweise eine Lungenentzündung aber nichts unternehmen würde. Der Einsatz homöopathischer Medikamente ist hier sinnvoll, aber für sich alleine nicht ausreichend. Sinnvoll wäre es, zu klären, was eigentlich los ist, welche Allergene also von Bedeutung sind. Dann könnte beispielsweise eine Hyposensibilisierung mit dauerhaftem Effekt durchgeführt werden. Ein 2. Schritt, der jetzt noch möglich wäre, wäre die bereits von Ihnen angesprochene Behandlung mit einem sogenannten inhalativen Cortisonspray. Dadurch wird der allergischen Entzündung sofort Einhalt geboten, der anhaltende Einstrom von Entzündungszellen in die Schleimhaut bei anhaltendem Pollenflug unterbrochen und damit die Erkrankung an der Wurzel bekämpft. Ziel sollte es sein, dass die Beschwerden nicht immer mehr zunehmen und der Einsatz von Salbutamol nicht immer öfter erfolgen muss. Also, diese Maßnahme sofort noch starten, die Hyposensibilisierung könnte man dann im Herbst in Angriff nehmen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Hallo Dr. Barczok, ich bin 49 J. und habe seit meiner Kindheit schweres Asthma bronchiale. Leider war ich auch 15 Jahre meines Lebens sehr unvernünftig und habe geraucht. Mit Hilfe meines Ehemannes bin ich nun sei 3 Jahren rauchfrei und treibe regelmäßig 4x wöchentlich jeweils 1 Std. Sport. Es hat sich alles verbessert. Ich wußte gar nicht wie tief ich atmen kann. Ich hätte gerne von Ihnen gewußt ab wann die Flimmerhärchen wieder funktionieren wenn man , wie ich , seit 3 Jahren nicht mehr raucht ? 19.06.2015

Hallo, zunächst einmal gratuliere ich Ihnen, dass Sie den ja gar nicht so einfachen Schritt, das Rauchen aufzugeben ganz offensichtlich erfolgreich geschafft haben. Damit haben sie auch den entscheidenden Schritt getan, Ihren Bronchien dauerhaft zu helfen. Die Flimmerhärchen in unseren Bronchien sind ziemlich robust und halten lange Zeit durch. Sie sind auch in der Lage, sich wieder zu vermehren, wenn sich die äußeren Umstände bessern. Sie können also darauf hoffen, dass sich auch diesbezüglich die Situation weiter günstig entwickeln wird. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Sehr geehrter Herr Barczok, welche Ergebnisse oder Erfahrungen gibt es auf dem Gebiet der Psychotherapie bei Asthma ? Welche therapeutischen Richtungen werden angewendet? Herzlichen Dank für Ihre Antwort, freundliche Grüsse, S. Birkner 14.06.2015

hallo, ich bitte um Verständnis, wenn ich Ihre Frage nicht beantworten kann. Meine Aufgabe ist es hier, konkrete Fragen von Betroffenen adhoc zu beantworten, das ist bei Ihrer Anfrage nicht der Fall. Hier wäre eine umfangreiche allgemeine Diskussion erforderlich, das kann ich leider nicht leisten. mit freundlichen Grüßen Dr. M. Barczok

Sehr geehrter Herr Dr. Barczok, ich bin seit ca. 2 Jahren Asthmapatient und in sehr guter Behandlung und soweit gut eingestellt. Ein Symptom erlebe ich als verwirrend und bin gespannt, was Sie mir raten. Ich erlebe regelmäßig, dass sich meine Atemfrequenz verändert. Die Ausatmung ist dann genauso lange wie die Einatmung, beides ist sehr kurz, dann schließt sich eine längere Pause an. Sprich Ein-Aus-Pause im Verhältnis von ca. 1-1-2. Ich erlebe das als sehr unangenehm, probehalber nach 1 Hub Salbutamol verändert sich die Frequenz wieder auf ein normales, entspanntes ausatmen ohne Pausen dazwischen, in etwa 1-2-1-2.... usw. Ist das, was ich da erlebe, überhaupt ein Begleitsymptom von Asthma, undoder, was man als Kurzatmigkeit beschreibt? Danke und Gruß 13.06.2015

Hallo, Meines Erachtens hat Ihr Problem nichts mit Ihrer Atemwegserkrankung zu tun. Eher scheint mir die Atemsteuerung ein Problem zu sein. Gut wäre es dann, wenn Sie sich an eine Atemtherapeutin wenden könnten. Vielleicht besprechen Sie das mal mit Ihrem behandelnden Arzt. mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

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