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Hallo, kann flutiform 1255 2x2 Hübe täglich negative Auswirkungen auf die Kieferknochen und Zahnwurzeln bzw. Wurzelspitzen haben? Mein Zahnarzt meint, dass viele Patienten mit Cortisonspray keine Probleme haben, der MKG Chirurg findet Steroide für Kiefer und Zähne grundsätzlich schlecht, im Beipackzettel des Flutiform ist nichts zu finden. Ich weiß nicht, ob meine verstärkten Probleme seit Beginn der Flutiformbehandlung zeitlicher Zufall sind. Vielen Dank für eine Antwort. 25.02.2015

Hallo, grundsätzlich muss man in der Medizin immer sagen, dass alles sein kann. Gott sei Dank sind aber Nebenwirkungen von Medikamenten letztendlich dann doch selten. Beschwerden wie die Ihren habe ich bislang nicht erlebt, man kann auch sicher nicht sagen, dass sogenannte inhalative Steroide für Kiefer und Zähne grundsätzlich schlecht sind. Wichtig wäre halt, was wirklich konkret für Probleme auftreten und ob sich diese Probleme nicht anders realistischer erklären lassen. Bleiben Zweifel bestehen, müsste man überlegen, ob man auf ein anderes Medikament umsetzen kann, um so einen Hinweis zu bekommen, wie die Zusammenhänge sein könnten. Auf jeden Fall sollte man im übrigen den Verdacht auf einen möglichen Zusammenhang an die Firma zurückmelden, damit dieser Frage nachgegangen werden kann. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Guten Tag Dr. Barczok, ich habe seit vielen Jahren copd, jetzt stufe 4. Mein Lungenarzt hat mir jetzt statt Symbicor Duoresp Spiromax verschrieben. Ich habe es genommen und bekam schmerzen in meiner Brust und ich war richtig krank. Soll ich nicht besser bei Symbicor 320 bleiben? Dazu nehme ich noch Euphilong 250. Danke für die hilfe. Vergessen: Ich bin 88 und rauche nicht 18.02.2015

Hallo, selbstverständlich sollten Sie Ihren behandelnden Arzt auf das Problem ansprechen. Allerdings entspricht DuoResp in der Zusammensetzung genau Symbicort. Der Unterschied ist vielleicht, dass DuoResp von der Inhalationstechnik her moderner ausgerichtet ist und mit weniger Kraftaufwand eingeatmet werden kann. Insofern war die Umstellung ihres Lungenarztes durchaus nachvollziehbar und sinnvoll. Nehmen Sie bitte das Medikament zunächst weiter und sprechen Sie ihn nochmals darauf an. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Hallo, meine Mutter (62) hat COPD und seit bestimmt zwei Wochen schon einen Infekt. Als normale Dauermedikation hat sie nur bronchienerweiternde Mittel. Vorgestern rief sie unsere Hausärztin an die dann auch vorbei kam. Sie verschrieb ihr lediglich Codein gegen den Husten. Wäre es nicht sinnvoller ihr ein kortisonhaltiges Spray zu verschreiben? Ich selbst habe Asthma und soll bei Infekten das Kortison erhöhen. Warum bekommt sie denn keines verschrieben? Meine Mutter ist sowieso schon nur noch Haut und Knochen und geht kaum noch raus, da sie kaum die Kraft dazu hat. Sie geht auch nicht zum Arzt weil ihr schnell alles zu viel wird. Diesen Monat steht normalerweise wieder ein Besuch bei ihrer Lungenärztin an, den sie jetzt auch absagen will, weil sie der Meinung ist, dass sie es nicht schafft. Ich aber habe ihr gesagt dass die Ärztin ihr doch gewiss helfen kann damit der Infekt endlich weg geht. Was meinen Sie, sollte sie nicht besser zur Lungenärztin und auch Kortison bekommen? 15.02.2015

Hallo, Leider kann ich die Situation ihre Mutter nicht wirklich beurteilen. Der Einsatz von cortisonhaltigen Sprays bei COPD ist umstritten, allerdings gilt zu mindestens bei fortgeschrittenen Krankheitsbildern, dass entsprechende Medikamente zumindest probiert werden sollen. Wichtig wäre darüber hinaus auch zu sehen, wie sich die Lungenfunktion entwickelt und vor allem auch die Sauerstoffversorgung bzw. die sogenannten Blutgase. Das wiederum kann nur die Lungenärztin leisten. Insofern wäre es sicher gut, wenn ihre Mutter baldmöglichst dort angeguckt werden könnte. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Guten Abend, ich habe gemischförmiges Asthma, was allerdings meistens sehr gut mit novopulmon 400 und Oxis 12 im Griff ist. Nun habe ich zum zweiten mal innerhalb von 4 Monaten einen komischen Infekt, der sich durch heftige Hustenanfälle und einer Schwellung des linken Sprunggelenkes auszeichnen, am Anfang ist auch immer leichtes Fieber bzw durchgehend erhöhte Temperatur dabei. Da ich 2013 eine sehr schwere Lungenentzündung hatte, habe ich auch immer ziemlich Panik wegen dem starken Husten. Beim Vertretung des Hausarztes war ich am Do zum abhören Lunge war angeblich frei, sollte es morgen nicht besser sein, ich den Notdienst aufsuchen. MfG S. 13.02.2015

Hallo, da kann ich mich nur ihrem Hausarzt anschließen. Wenn die Beschwerden zu nehmen, sollten Sie den ärztlichen Notdienst aufsuchen bzw. morgen dann nochmals vor allem die Entzündungswerte im Blut kontrollieren lassen. Ob dann weitere Maßnahmen notwendig sind, hängt davon ab, was dabei herauskommt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Im Jahr 2005 wurde bei mir Asthma, COPD und Lungenemphysem diagnostiziert. Zur Zeit reagiere ich beim Asthma auf Komponente wie etwa Glasreiniger, Zigarettenrauch, Duftkerzen und so. Wegen meines starken Heuschnupfens habe ich erneut einen Allergietest machen lassen. Ich hatte gemerkt, das die Allergien zugenommen hatten.Da stellte sich heraus, das ich von den 36 getesteten Sachen lediglich auf 15 nicht allergisch reagiere. Muss ich damit rechnen, das irgendwann diese starken Reaktionen im Prick-Test sich auch beim Asthma bemerkbar machen? Ich bin gegen fast alle Bäume, Getreidesorten, Gräser und einige Pflanzen allergisch. Zum Glück nicht auf Milben. Ich lebe auf dem platten Land. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. 10.02.2015

Hallo, das ist ja schon eine etwas ungewöhnliche Kombination, Asthma, COPD, Lungenemphysem und eine Menge Allergien! Allergien können grundsätzlich immer auch auf andere Organe zugreifen und dort Probleme machen. Wenn ein Heuschnupfen zu Asthma wird, nennen wir das einen Etagenwechsel. Das Gute daran ist, dass es nicht unbedingt passieren muss. Nachdem sie bereits viele Jahre offensichtlich mit unterschiedlichen Atemwegsproblemen zu kämpfen haben, ist das für mich ein gutes Zeichen, dass ein solcher Etagenwechsel bei ihnen eher nicht ansteht. Sollten Sie aber entsprechende Beschwerden wie zunehmenden Husten, Atemnot bei Belastung oder gar pfeifende Atemgeräusche bemerken, wäre eine lungenärztliche Untersuchung sicher sinnvoll. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

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