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Sehr geehrter Herr Dr. Barczok, unsere Tochter, 6 Jahre, nimmt bei Bedarf (im Falle von Infekten und allergischen Reaktionen) aufgrund ihres Asthmas das Flutide 125 mittels Vortex. Nun hatten wir eine längere Pause von einem Vierteljahr. Sie nimmt das Medikament aktuell die 4. Woche und sowohl wir als auch die Lehrer bemerken nun seit ca. 2 Wochen wirklich auffällige Veränderungen ihres Verhaltens. Sie ist sehr aufgewühlt und hippelig fahrig, kann sich im Unterricht kaum konzentrieren, ihre Noten fallen schon bemerklich ab, selbst das Stillsitzen will nicht mehr klappen. Ist diese Nebenwirkung bei Flutide bekannt und gibt es Möglichkeiten gegen zu steuern? Zudem weist ihre Haut seit ein paar Tagen erhaben Flecken von ca. 3mm Durchmesser auf, die leicht mit Flüssigkeit gefüllt sind; jedoch nicht entzündet. Vielen Dank für Ihre Antwort. 22.05.2015

hallo, entsprechende Nebenwirkungen sind bei Fluticason sehr selten, aber denkbar. Sie sollten daher gleich am Dienstag mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen, nach Rücksprache mit ihm das Medikament absetzen und ggf. eine alternative Lösung starten, zB die Behandlung mit einer anderen, geeigneten Substanz. Ob die Hautveränderungen damit zusammenhängen, kann ich nicht sagen. Wenn sich die Beschwerden verstärken, ziehen Sie bitte ggf. den ärztlichen Notdienst zu. mfg Dr. Barczok

Meine Frage kurz und knapp. Ich bin 41 jahre, laut Frauenarzt seit 2 Jahren in den beginnenden Wechseljahren . Seit ich 19 bin habe ich allergisches Asthma. Seit 1 Jahr Asthma Verschlechterung. Kann da ein Zusammenhang zwischen Asthma und Wechseljahre bestehen? Danke schon mal. Mit freundlichen Grüßen 21.05.2015

hallo, ja, das ist durchaus denkbar. Die mit den Wechseljahren verbundene Hormonumstellung kann in der Tat auch frühere Astmabescherden wieder aufflammen lassen und eine entsprechende Intensivierung der Therapie erforderlich machen mfg Dr. Barczok

Mein Mann hat COPD Stufe 4 im Endstadium und ich fühle wir gehen dem Ende entgegen. Wie kann ich ihm helfen ? Er atmet sehr sehr schwer und ist unglaublich müde und kraftlos. Gibt es irgendeine Möglichkeit ihm die Tage zu erleichtern. Danke für eine Antwort 20.05.2015

hallo, die gibt es sicherlich. In enger Zusammenarbeit zwischen Ihrem HA und dem Lungenfacharzt wird es sicherlich möglich sein, die Atemnot zu lindern. Mit welchen Medikamenten das konkret möglich ist, hängt freilich davon ab, was Ihr Mann schon alles nimmt und wie sein Zustand konkret ist. Dazu kann ich im Internet nicht viel beitragen. mfG Dr. Barczok

Hallo DR. Barczok, immer noch habe ich leichte probleme nach meinem starken infekt ende märz anfang April. Denn ich habe immer noch oft das Gefühl das sich schleim bildet, aber er ist klar . Auch werde ich Nachts immer noch Wach wegen Husten. Mein HA hat nir empfohlen abends 2 Hübe Formotop zu nehmen. Was auch im Anfang geholfen hat ,aber mittlerweile nicht mehr so. Letzte nacht musste ich wieder Berotec nehmen damit ich wieder schlafen konnte. Mein HA vermutet jetzt das es eine allergische reaktion sein könnte, hierfür soll ich jetzt nachts wenn ich wach werde den peakflow messen. Meine frage : kann es wirklich allergisch sein ? Ich nehme schon Montelukast10mg, Nasonex 18mg und Disloratadin 5mg. Es läßt sich aber bis heute keine allergie nachweisen, nach mehreren allergietests. Für mich auch sehr kommisch da ich zwar allergische reaaktionen zeige wie laufende Nase, Niesattacken usw. aber keiner kann mir sagen worauf ich allergisch bin. Das einzige was ich weiß ist das ich auf Novalgin allergisch bin, da ich darauf einen allergischen Schock hatte. 20.05.2015

hallo, nun, nachts den PEF zu messen, halte ich für keine schlechte Idee, dann bekommt man mal jedenfalls Klarheit, ob Ihre Beschwerden überhaupt etwas mit Asthma zu tun haben. Wenn Allergieteste negativ waren und Ihre Beschwerden auf Allergietabletten nicht reagieren, sondern auf bronchienerweiternde Medikamente besser werden, wäre es vielleicht auch sinnvoll, mal einen Lungenfacharzt aufzusuchen, eine umfassende Lufu zu machen, ggf. NO in der Ausatemluft bestimmen zu lassen usw. Vielleicht käme man auch so effektiv weiter. Sprechen Sie doch Ihren HA einfach mal darauf an. mfG Dr. Barczok

Guten Tag, ich nehme seid Jahren Symbicord 1604,5 . Akute Atemnot oder Schwäche habe ich nie. Ein Reizhusten, der besonders bei Magendrücken oder gereiztem Magen auftritt, bereitet mir regelmäßig Probleme. Beruflich muss ich häufig und viel sprechen und auch kurze Vorträge halten. Da ich zu großer Aufregung neige, bekomme ich gerade in solchen Situationen Atemnot. Die Sorge, dass es immer wieder so sein wird, ist sehr groß. Ich bin dann kurzatmig und habe den berühmten Kloß im Hals. Haben Sie mir einen Rat, was ich in solchen Fällen tun kann bzw. wie ich dem Ganzen vorbeugen kann. 18.05.2015

Hallo, die von Ihnen beklagten Symptome haben meines Erachtens nichts mit ihren Bronchien zu tun sondern mit Ihrer Atemtechnik. Helfen könnte hier am besten eine Atemtherapie, in der sie eine optimale Atemtechnik für die von Ihnen geschilderten Belastungssituationen trainieren könnten. Eine medikamentöse Therapie ist hier nicht angezeigt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

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