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Dann stellen Sie Ihre Frage unserem Experten Herrn Dr. Barczok, niedergelassener Pneumologe in Ulm.

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Sehr geehrter Herr Doktor, ich habe schweres Asthma und nehme Symbicort, Bretaris, Decortin 7,5mg, Singulair und bei Bedarf Salbutmol und Kortison, wenns schlimm ist. Ich habe nichtallergisches Asthma und frage mich, warum diese Krankheit von Jahr zu Jahr schlimmer wird? Hängt das mit den vielen Infekten zusammen? Ich merke, dass sich das Asthma mit den Infekten immer verschlechtert. Wie unterscheidet man schweres Asthma noch von einer COPD? Wäre das Asthma vielleicht besser, wenn ich nie angefangen hätte Kortison zu nehmen? Ich merke jetzt wie das Asthma jedes mal schlechter wird und die Lungenfunktion auch, kaum ist das orale Cortison abgesetzt. Ich mache mir Vorwürfe mich jemals auf eine Therapie damit eingelassen zu haben. Aber ohne orales Kortison habe ich jede Nacht Husten und Atemnot und auch meine Belastbarkeit ist dann noch eingeschränkter. Ich soll jetzt stationär in die Lungenfachklinik und habe Angst davor. Viele Grüße 28.03.2015

Hallo, in der Tat ist es sicher sinnvoll, wenn sie zu diesem Zeitpunkt die besonderen Möglichkeiten einer spezialisierten Fachklinik in Anspruch nehmen. Sie nehmen ja bereits eine ganze Reihe von Medikamenten einschließlich oraler Kortisonpräparate, wobei bei der Auswahl der Medikamente auffällt, dass Medikamente die typisch für Asthma reserviert sind wie Singulair und andere, die typisch für COPD reserviert sind wie Bretaris gleichzeitig genommen werden. Offensichtlich geht Ihr behandelnder Arzt davon aus, dass ihre Atemwegserkrankung sowohl Anteile eines Asthma als als auch einer COPD besitzt. Vielleicht gelingt es im Rahmen der stationären Behandlung, hier nochmals neue Akzente zu setzen und zu mindestens, was die Cortisontherapie in Tablettenform anbetrifft Optimierungsmöglichkeiten zu finden. Sicher ist es nicht so, dass dadurch, dass Sie immer wieder Kortisontabletten nehmen müssen, sich Ihr Asthma verschlimmert. Mit Sicherheit ist es so, dass es genau umgekehrt läuft, Ihr Asthma also immer hartnäckiger wird und das Absetzen von Cortisontabletten dadurch immer schwieriger scheint. Eine solche Entwicklung ist genau der richtige Zeitpunkt, um die Möglichkeit einer stationären Überprüfung und Neueinstellung zu nutzen! Ich würde das als Chance sehen und nicht als Bedrohung! Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Sehr geehrtes Team, ich habe Asthma, u. oft entzündlich . Jetzt steht bei uns eine Renovierung an, und da wird Treppen bzw. Parkettlack eingesetzt, was muss ich beachten. Vielen Dank, 28.03.2015

Hallo, am besten wäre es sicherlich, wenn Sie für die Dauer der Renovierungsarbeiten möglichst wenig vor Ort sein müssten. Am besten wäre es, wenn Sie die Zeit bei Freunden oder in einem Hotel verbringen könnten. Ansonsten gilt, viel zu lüften und möglichst wasserlöslichem Lack zu verwenden. Lassen Sie sich zu diesem Punkt am besten von einem Spezialisten beraten. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Sehr geehrter Herr Dr. Barczok, Ich bin 29 Jahre alt, 190cm, 90Kg. Vor 10 Jahren wurde allergisches Asthma diagnostiziert in Verbindung mit Heuschnupfen. Provokationstest waren unauffällig, nach 2 Jahren Behandlung mit Budesonid 0,2mg völlig beschwerde frei. Ca. alle 2-3 Jahre war es innerhalb der Pollensaison so schlimm , dass ich bis zu 3mal die Woche Salbutamol inhalieren musste, sodass mir mein Hausarzt Budesonid für die Pollensaison verschrieb, nach dessen Einnahme ich stest auf das Notfallmedikament komplett verzichten kann. Nachdem das letzte Jahr die Allergie jedoch sehr schlimm war, habe ich folgende Frage: -Obwohl ich nur Saison bedingt Probleme habe, ist es sinnvoll jetzt schon vorsorglich Budesonid zu nehmen, um probleme zu vermeiden? Oder reicht die Symptombehandlung durch Salbutamol aus, da ich weder beim Sport noch im alltag Einschränkungen habe, und ab Oktober ebenfalls keinerlei Symptome mehr habe!? 25.03.2015

Hallo, ja, ich bin unbedingt der Meinung, dass es sinnvoll ist, dass Sie über die Pollenzeit hinweg vorbeugend Budesonid nehmen. Eine symptomatische Behandlung mit Salbutamol ist eine reine Symptombekämpfung, die ausreicht, wenn ganz vereinzelt und nur unter besonderen Bedingungen Beschwerden auftreten. Bei Ihnen ist aber klar, dass Sie mit den Pollen mehr oder weniger Probleme haben. Sie sollten daher vorausschauend denken, das Entstehen relevanter Beschwerden grundsätzlich verhindern und damit zum Ziel haben, dass die Erkrankung auch von Jahr zu Jahr weniger wird und verschwindet. Deshalb sollten Sie in der Pollenzeit das vorbeugende Spray nutzen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Sehr geehrter Herr Dr. Barczok, meine Frage klingt sehr allgemein, kann aber sicher nur durch einen Experten entsprechend eingeschätzt und somit für mich hilfreich beantwortet werden. Zunächst einige Daten, die Sie sicherlich benötigen: - männlich, 47 Jahre alt, ca. 174cm groß, 97 kg, wenig Sport, fordernder Bürojob, früherer Raucher in den Jahren 1993-2000, sowie 2004 bis 2008; - AllergienHeuschnupfen Pollen, Gräser u. Frühblüher seit 1972 - später kamen Empfindlichkeiten bei Hausstaub u. Tierhaaren u. Insektenstichen hinzu; als Jugendlicher Psoriasis (kleinere Stellen an Kopf u. Körper) - Diabetes Typ I seit 2000 - Colitis ulcerosa seit 2004; einige Zeit davor bereits Probleme mit Gemüse, Vollkorn- u. Milchprodukten, schärfere Speisen sehr problematisch - Bluthochdruck seit 2006 - Wirbelblockaden und Kalkschulter seit etwa 20082012 - Nasenmuschelverkleinerung u. Polypenentfernung in 2013 wegen chronischer Nasennebenhöhlenentzündungen (seit 2006) und Kehlkopfentzündungen - Asthma seit 2010 - gelegentliche leichtere Migräneanfälle mit Aura seit 2012 - Daumensattelgelenkentzündungen links, - leichte Arthrose Kinegelenk rechts - gelegentliche Schwindelattacken, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen (zunehmend in den letzten Jahren - gelegentlich starke Magenschmerzen - Bandscheibenprobleme (zunehmend) - Mittelfußknochen abgesenkt (mit Einlagen seit 2004) - Schlafapnoe (festgestellt seit 2013) ArzneimittelBehandlungen (wichtigstehäufig bis permanent) Insuline Novo Rapid (ICT-Therapie) + Levemir (0-15-15) Salofalk 500 mg Delix 5+ (1-0-0) 25mg Hypersensibilisierung (2004-2008) gg. Gräser, Pollen, Frühblüher Aerius 5mg Tantum verde, Locabiosol Alvesco 160 Mikrogr. (0-0-1) Broncho Novo Spray (bei Bedarf) Avamys (bei Bedarf) Omeprazol (20 mg bei Bedarf) Nun endlich zu meiner Frage: Seit einigen Monaten habe ich wiederholt deutlich ausgeprägte Atemprobleme (mit und ohne Belastung), Verkrampfungen und Schmerzempfindungen im Brustbeinbereich, sowie eine Art Kältegefühl beim Einatmen. Der Lungenfacharzt hat auf Asthmahyperreagibles Bronchialsystem erkannt + durch die permanente Einnahme von Alvesco und der bedarfsgerechten Anwendung von Broncho Novo Spray halte ich es einigermaßen im Griff. Was kann ich aus Ihrer Sicht machen, um eine Verbesserung Stabilisierung meiner gesundheitlichen Situation zu erzielen? Halten Sie aus Ihrer Sicht eine zusätzliche Bronchoskopie (Lunge wurde bereits zweimal innerhalb der vergangenen beiden Jahre ohne Befund geröntgt) für empfehlenswertgeboten? Ich weiß, die Aufstellung liest sich übertrieben; ich kann Ihnen aber versichern, dass es den Tatsachen entspricht. Für eine zusätzliche Beurteilung Ihrerseits wäre ich sehr dankbar. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, wirken sich natürlich die zunehmenden gesundheitlichen Probleme doch inzwischen auch auf meine Psyche aus. Man weiß langsam nicht mehr weiter. Herzlichen Dank. Mit freundlichen Grüßen saki 20.03.2015

hallo, eine Bronchoskopie würde aus meiner Sicht bei den von Ihnen beschriebenen Beschwerden nichts bringen, Veränderungen durch ein allerg. Asthma lassen sich so nicht verfolgen. Sinnvoll wäre aus meiner Sicht vielmehr die laufende Kontrolle der Lungenfunktion möglichst unter Einbeziehung des NO-Wertes,der es möglich macht, etwas über den Entzündungsgrad der Schleimhaut zu sagen. Zu Ihren anderen Erkrankungen kann ich leider nichts kompetent sagen. mfG Dr. Barczok

Guten Tag Meine Frage an die Experten Diagnose COPD Stadium IVD Gold Ich habe seit 3 Jahren eine Lungenvolumenreduktion mit 4 Ventilen im linken Lungenunterlappen Es ist eine deutliche Besserung eingetreten Meine Belastbarkeit und Lebensqualität haben sich Bedeutend Verbessert Könnte ein weiterer Lungenlappen mit Ventilen Behandelt werden und sich mein befinden noch weiter verbessern Guten Tag Meine Frage an die Experten Diagnose COPD Stadium IVD Gold Ich habe seit 3 Jahren eine Lungenvolumenreduktion mit 4 Ventilen im linken Lungenunterlappen Es ist eine deutliche Besserung eingetreten Meine Belastbarkeit und Lebensqualität haben sich Bedeutend Verbessert Könnte ein weiterer Lungenlappen mit Ventilen Behandelt werden und sich mein befinden noch weiter verbessern Ich habe seit 3 Jahren eine Lungenvolumenreduktion mit 4 Ventilen im linken Lungenunterlappen. Es ist eine deutliche Besserung eingetreten Meine Belastbarkeit und Lebensqualität haben sich Bedeutend Verbessert. Könnte ein weiterer Lungenlappen mit Ventilen Behandelt werden und sich mein befinden noch weiter verbessern. 20.03.2015

hallo, im Prinzip ja, aber um das einzuschätzen, ist ein CT der Lunge erforderlich und die bronchologische Untersuchung durch einen erfahrenene Spezialisten, da zum einen geklärt werden muß, oib ein entsprechender Eingriff überhaupt Sinn macht und wenn ja, ob Ventile oder sog. Coils implantiert werden sollten. mfg Dr. Barczok

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