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Hallo bei meiner Frau haben Sie schweres Astma festgestellt.Sie inneliert 2 mal täglich aber es wird nicht besser eher schlimmer kann das damit zum zusammenhängen mit der unetrfunktion Schilddrüse unter der Sie leidet??? 16.07.2014

Hallo, eine Unterfunktion der Schilddrüse hat keinen wesentlichen Einfluss auf eine Asthmaerkrankung. Wichtig ist, dass Ursachen abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden (ZB Allergien) und dass eine regelmäßige medikamentöse Therapie jetzt zuverlässig durchgeführt wird. Dann stehen die Aussichten gut, dass sich auch bei ihrer Frau, die Erkrankung gut bessern lässt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Hallo! Mein beiden Kinder 4 und 6 Jahre haben Asthma. Wir leben in Jüchen dirket angrenzend an Garweiler wo Kohle abgebaut wird. Seit dem wir hier leben sind auch die Kinder krank und das sehr oft. Jetzt möchten wir weg ziehen, leider wissen wir nicht wohin. Wir können nicht so weit weg von Grevenbroich, weil mein Mann dort arbeitet. Meine Frage an Sie, gibt es eine Stadt in NRW, die eine sauber Luft hat oder ist in NRW alles verpestet und wir müssten weiter weg ziehen? LG 14.07.2014

Hallo, leider kann ich Ihnen keine konkrete Auskunft zu geben. Für die Frage, wie gut oder schlecht die Luftqualität ist, kommen leider eine Vielzahl von Faktoren infrage. Entscheidend ist daher auch, worauf konkret ihre Kinder nun allergisch sind falls Sie an einem allergischen Asthma leiden. Ich denke, dass am ehesten Ihr Lungenfacharzt diese Frage beantworten kann. Was die Frage der Luftqualität anbetrifft, können Sie sich auch an den Deutschen Wetterdienst wenden, der auf Anfrage gegebenenfalls gegen eine Gebühr Ihnen ein meteorologisches Gutachten zum Luftqualität in ihrer Umgebung machen kann. Nach dem es bei ihrer Entscheidung ja schon um einen erheblichen Aufwand geht, wäre das vielleicht sinnvoll. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Sehr geehrter Herr Dr. Barczok! Mein Sohn hat Asthma, das durch einen normalen Infekt ausgelöst wird. Vor allem nach Abklingen eines solchen Infektes, plagt ihn die verschleimte Lunge doch sehr. Als Dauermedikation bekommt er 2 mal tägl. Budesonid. Seit seinem 6. Lebensjahr spielt er Trompete und übt täglich zwischen einer halben und dreiviertel Stunde, nun ist er 10 Jahre alt Nun meine Frage: Wie lange soll ich bzgl. des Übens nach dem Infekt abwarten? Ist dieses Spielen gleich der Lippenbremse, Wenn es ihn nicht anstrengt, ist es dann sinnvoll zu üben, damit der Schleim sich besser löst? Gibt es Studien über asthmatische Trompeter? lg 14.07.2014

Hallo, Nein, eine konkrete Studie zu diesem Thema ist mir nicht bekannt. Aber es ist absolut nachvollziehbar, dass das Blasen eines Instrumentes, insbesondere wenn es mit guter Bauchatmung geübt wird, für die Lunge eine hervorragende Übung darstellt. Wir empfehlen daher dringend, entsprechende Übungen. Je mehr, desto besser. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass weniger gepresst als vielmehr mit guter Zwerchfellatmung gearbeitet wird. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Kurz zur Anamnese, vor 10 Jahren wurde leichtes allergisches Asthma diagnostiziert, reagiere vorallem auf Gräser. Nach 2 Jahren Budesonid 0,2mg Therapie wurde ich als geheilt entlassen, habe auf Provokation nicht mehr reagiert und auch sonst keinerlei Probleme oder Symptome mehr gehabt. Vor ca. 2 Jahren kam es leicht zurück sodass ich mich mit meinem Hausarzt zu einer 3Monatigen Budesonid 0,1mg (morgens und abends ein Hub)Therapie entschieden habe, welche auch sehr gut anschlug. Nun bin ich vor 5 Tagen aus dem Nordseeurlaub wieder gekommen, wo ich keinerlei Probleme hatte, und habe hier zu Hause massive Beschwerden, sodass ich bis zu 4mal täglich Salbutamol benutze, was für mich sehr ungewönhlich ist. Ist es vielleicht angezeigt, nochmals Budesonid zu nehmen, oder kann es auch bedingt durch die Allergie auch mal längere Episoden geben, welche von alleine wieder abklingen. Bisher komme ich mit 10-15 Tagen durch den Sommer, an denen ich Salbutamol nehme. Danke im vorraus P.S.Ich bin Nicht-Raucher und mache 4mal die Woche Sport bisher ohne jegliche Einschränkungen durch das Asthma 11.07.2014

Hallo, wir befinden uns mitten im Gräserpollenflug, so dass diese Entwicklung nicht überrascht. Sie sollten jetzt unbedingt bis zum Ende des Pollenflugs eine vorbeugende, schützende Therapie machen, da es im Wesen allergischer Atemwegserkrankungen liegt, dass sie unbehandelt mit jedem Allergienkontakt stärker werden und die Reaktionen sich verschlimmern. Abzuwarten bedeutet in einer solchen Situation, dass Sie das allergische Asthma mästen. Vorbeugend beispielsweise mit Budesonid zu behandeln würde Ihnen andererseits die Chance geben, auf längere Sicht die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Was die Dosierung von Budesonid anbetrifft, sollten Sie dies nochmals mit Ihrem Hausarzt besprechen, da die jetzt angegebenen Dosierung viel zu niedrig ist. Da ich davon ausgehe, dass Sie erwachsen sind, sollten Sie mit mindestens zweimal 200, angesichts der bereits bestehenden Beschwerden eher mit zweimal 400 mikrogramm Budesonid behandelt werden. Jetzt zu sparen heißt, in Zukunft wahrscheinlich immer schneller immer schwerere Probleme zu bewirken. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

Sehr geehrter Herr Dr. Barczok, in der Beantwortung meiner Anfrage vom 20.06.2014 habe ich Sie um Ihre Meinung gebeten Viani 50250 Diskus in Bezug auf Wechselwirkung mit Digoxin 0,2 mg (3 Wochen später Heiserkeit) leider haben Sie den Teil meiner Anfrage nicht beantwortet. Mit freundlichen Grüßen 22.06.2014

Hallo, mir sind diesbezüglich keine Wechselwirkungen bekannt, ich bin vielmehr der Meinung, dass wenn überhaupt, der Cortisonanteil in ihrem Inhalationsmedikament das Problem darstellen dürfte. Mit der gleichzeitigen Einnahme des Herzmedikamentes hat dies meines Erachtens nichts zu tun. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barczok

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